Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB”) gelten für sämtliche Verträge zwischen der Agency-Hosting LLC (Wyoming, USA — nachfolgend „Anbieter”) und Unternehmen (nachfolgend „Kunde”). Verträge mit Verbrauchern schließt der Anbieter nicht ab.
§ 2 Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Verträge kommen ausschließlich nach erfolgreicher Aufnahmeprüfung des Kunden und nach schriftlicher Bestätigung durch den Anbieter zustande.
§ 3 Leistungen
Der Anbieter stellt dem Kunden Hosting-Leistungen auf virtualisierten Servern (VPS) in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union zur Verfügung. Eine detaillierte Beschreibung der Leistungen ergibt sich aus dem jeweils geltenden Leistungsverzeichnis.
§ 4 Service Level Agreement (SLA)
Der Anbieter sichert eine Verfügbarkeit von 99,99 % im Jahresmittel zu, gemessen über alle aktiven VPS des Kunden. Bei Unterschreitung stehen dem Kunden Gutschriften gemäß SLA-Anlage zu, maximal jedoch der Monatsbetrag der betroffenen Leistung.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, gesetzeswidrige oder rechtswidrige Inhalte nicht auf den vom Anbieter bereitgestellten Servern zu speichern. Der Kunde stellt sicher, dass eingesetzte Software (insbesondere CMS, Plugins und Themes) regelmäßig aktualisiert wird, sofern keine Managed-Updates beauftragt wurden.
§ 6 Vergütung & Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisliste. Die Abrechnung erfolgt ausschließlich jährlich im Voraus. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig.
§ 7 Vertragslaufzeit & Kündigung
Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem individuellen Vertragsdokument (12, 24, 48 oder 120 Monate). Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Vertragsende. Ohne Kündigung verlängert sich der Vertrag um die ursprünglich gewählte Laufzeit zu unveränderten Konditionen.
§ 8 Datenschutz & Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter im Rahmen seiner Leistungserbringung personenbezogene Daten des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO. Der AVV ist Bestandteil dieses Vertrages.
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, maximal jedoch auf das Zwölffache der jährlichen Vergütung.
§ 10 Schlussbestimmungen
Soweit gesetzlich zulässig, gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht.